PSYCHOTHERAPIE

Psychotherapie

Abläufe der Psychotherapie ?

In einem Erstgespräch erörtern wir eingehend Ihre aktuellen Probleme und klären, in welchem Zusammenhang Ihre Beschwerden entstanden sind. Ich werde Sie ausführlich über alle Aspekte der geplanten Behandlung informieren, damit Sie eine bewusste Entscheidung für die Therapie treffen können. Im Verlauf der psychotherapeutischen Sitzungen entwickeln wir gemeinsam Veränderungsziele, konkrete Lösungs- und Handlungsstrategien und ich unterstütze Sie dabei, diese schrittweise in die Tat umzusetzen. Ihre Lebensgeschichte, Erfahrungen, frühere Problemlösungsansätze und die Einbettung in das soziale Umfeld fließen dabei mit ein. Tätigkeitsfelder meiner psychotherapeutischen Arbeit sind:

NLP - Neuro-Linguistisches Programmieren

NLP ist in den siebziger Jahren durch die Untersuchung der Erfolgsfaktoren der zu der Zeit erfolgsreichsten Psychotherapeuten entstanden. Diese waren Milton Erikson = Begründer der Hypnotherapie, Fritz Perls = Begründer der Gestaltterapie, Virginia Satir = Begründerin der Familientherapie und Gregory Bateson = Begründer der Systemischen Therapie. Demzufolge finden sich auch die oben genannten Therapieverfahren in abgewandelter Form im NLP wieder.

Lösungsortientierte Kurzzeittherapie

Die Methode unterscheidet sich von anderen Vorgehensweisen durch die Überzeugung, dass bereits eine kleine Veränderung im Verhalten eines einzigen Menschen erhebliche und weit reichende Veränderungen aller übrigen Beteiligten nach sich ziehen kann. Sie konzentriert sich auf die Ausnahmen eines Problems, jene Momente, in denen kleine Veränderungen in der Stabilität eines Problemzustands auftreten. Der Ausbau einer schon vorhandenen Veränderung, so klein sie auch immer sein mag, wird als wichtiger betrachtet als darüber nachzudenken, wie sich falsches Verhalten korrigieren oder verändern lässt.

EMDR - Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Eye Movement Desensitization and Reprocessing, kurz EMDR, ist eine von Francine Shapiro in den USA entwickelte Behandlungsmethode für Trauma-Betroffene aus dem Bereich der Psychotraumatologie.Nach einem Trauma kann es zum so genannten "Sprachlosen Entsetzen" (speechless terror) kommen, d. h. in der rechten Hirnhälfte werden Bilder prozessiert, die man als Patient vor Augen hat, während das Sprachzentrum aktiv unterdrückt wird. Der Patient kann das Geschehene so nicht in Worte fassen, wodurch nachfolgend eine Verarbeitung des Erlebten erschwert wird. Es gibt bereits eine Vielzahl von Studien, die die Wirksamkeit von EMDR belegen und versuchen, die Wirkungsweise zu ergründen. Es wird angenommen, dass durch die bilaterale Stimulation mittels bestimmter Augenbewegungen (oder auch akustischen oder taktilen Reizen), eine Synchronisation der Hirnhälften ermöglicht wird, die z.B. bei der posttraumatischen Belastungsstörung gestört ist. Erklärend wird auch auf den Vergleich mit der REM-Schlafphase Bezug genommen, bei der starke Augenbewegungen stattfinden und zugleich ein erhöhter Verarbeitungsmodus des im Alltag Erlebten vermutet wird.

KIP - Katathym Imaginative Psychotherapie nach Hanscarl Leuner

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist ein von Hanscarl Leuner 1954 eingeführtes tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, das anfänglich unter den synonymen Begriffen "Katathymes Bilderleben" (KB) und "Symboldrama" bekannt wurde.Es ist ein auf der "Tagtraumtechnik" basierender, schonender und effektiver Behandlungsansatz, in dem auf strukturierte Art und Weise mit inneren Bildern und Symbolen gearbeitet wird.

Systemische Strukturaufstellung und Soziales Panorama

Ähnlich dem so genannten "Familienstellen", handelt es sich hierbei um systemische Verfahren, in denen durch Verortung (Familien-)systemische Verstrickungen aufgelöst werden. Sie können unter anderem bei der Klärung von Beziehungen unterstützen.

Time-Line

Bei der Time-Line-Arbeit handelt es sich um eine Möglichkeit der Alters-Regression. Ziel der Time-Line-Arbeit ist es, zurückliegende Konflikte und Traumatisierungen im Hier und Jetzt zu bearbeiten.

Klassische und Kognitive Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie konzentriert sich auf die Veränderung von Verhalten. Ihre Grundlage ist die Lerntheorie. In der Verhaltenstherapie wird davon ausgegangen, dass heutige Schwierigkeiten auf Konditionierungen, das heißt auf "erlerntes Fehlverhalten" zurückzuführen sind und verfolgt den Ansatz des "Umlernens von Verhalten". Sie wird sehr vielfältig eingesetzt. Ein Haupteinsatzgebiet ist die Behandlung von Ängsten und Zwängen.

Hypnose

Die Hypnosetherapie bzw. klinische Hypnotherapie nach Milton Erickson ist eine intensive und wirkungsstarke Behandlungsform, die sich vor allem durch ihre Potenziale im Bereich der Kurzzeittherapie auszeichnet. Als Ergänzung zu einer anderen Therapieform wie beispielsweise Gesprächstherapie oder Verhaltenstherapie kann die Hypnosetherapie unterstützend wirken indem sie hilft, bestimmte Blockaden zu lösen, die den Therapieverlauf behindern. Viele Menschen fühlen sich, wenn es um „Hypnose“ geht auf einmal sehr unwohl. Sie glauben, das ist etwas, was aus Ihnen willenlose Kreaturen macht. – Und das ist sehr schade, denn gerade mit Hypnose haben Sie eine wunderbare Möglichkeit Einstellungen, Perspektiven, Verhaltensweisen und körperliche Beschwerden auf eine sehr angenehme und entspannte Weise zu verändern. Mit Hypnose haben Sie eine Möglichkeit, Einstellung und Perspektiven grundlegend zu verändern. Hypnose nimmt Einfluss auf die unbewussten Seelenprozesse und hilft dabei, krankheitserhaltende Glaubenssätzezu identifizieren und durch heilende / gesundmachende zu ersetzen. Diese Form von Unterstützung durch Hypnose bedeutet aber nicht, dass der Glaube an die Hypnose hilft, sondern in diesem Fall wirkt die Hypnose indirekt auf eben die "seelischen Mechanismen", die mit dem Immunsystem gekoppelt sind.Die Optionen für eine Einflussnahme und Erforschung mit Hypnose sind so vielfältig wie die Aufgaben, für die das Unbewusste zuständig ist. Gerade im therapeutischen Bereich bietet sich Hypnose an, um begrenzende Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Verdrängte und nicht mehr aktuelle Erschütterungen bekommen eine andere Bedeutung. Aber auch auf unbewusst ablaufende körperliche Prozesse, z.B. vegetative Reaktionen wie Rotwerden, Schwitzen, Zittern usw. kann in gewissem Maße Einfluss genommen werden. Hypnose kann Sie bei schlechten Angewohnheiten wie dem Rauchen unterstützen, aber auch die Selbstheilungskräfte des Organismus können angeregt werden Ein weiters großes Einsatzgebiet ist der Bereich des Coachings, z.B. Zielerreichung durch Motivation, Selbstbewusstseinstraining, Aktivierung kreativer Kräfte, Bewältigung von Lampenfieber bei Bühnenkünstlern oder Rednern usw.

Hier eine Auswahl von Anwendungsgebieten

  • Ängste
  • Depressionen
  • Raucherentwöhnung
  • Schmerzen
  • Verhaltensweisen
  • Lernmotivation

Birgit Reindl

  • NLP-Master (DVNLP)
  • Mesotherapie
  • Faltenunterspritzung
  • Masterclass Injektionstechniken

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